02. Februar 2012
Festliche Wallfahrt:
„500 Jahre Ausstellung der Tunika Christi im Dom zu Trier“
Heilig-Rock-Wallfahrt „führt zusammen, was getrennt ist“
„Und führe zusammen, was getrennt ist“:
Unter diesem Motto steht die Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier, die von Mitte April bis Mitte Mai stattfindet.
Es ist die erste Heilig-Rock-Wallfahrt in diesem Jahrhundert, und sie betritt auch in anderer Hinsicht Neuland:
Denn die evangelische Kirche wird sich an dem Großereignis beteiligen.
„Hier kommen zwei Dinge zusammen, die typisch evangelisch und typisch katholisch sind: Wallfahrt ist etwas
typisch Katholisches. Dieses Sich-auf-den-Weg-machen und mit dem ganzen Körper erfahren, sich auszurichten
auf Christus – das ist eine Dimension des Glaubens, die wir neu entdecken“, erklärte der Ratsvorsitzende der
Evangelischen Kirche Deutschlands, Präses Nikolaus Schneider, gegenüber dem Kölner Domradio.
Anlass der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 ist die erstmalige Ausstellung des Stoffes, der als Tunika Christi
verehrt wird, im Trierer Dom im Jahre 1512. Um sich des Glaubens zu vergewissern, wollten die Gläubigen
die „Heiltümer“ sehen, die an das Leben Jesu Christi, sein Menschsein und sein Leiden und Sterben zu
unserem Heil erinnern. Die Christus-Tunika war bis dahin im Hochaltar verborgen gewesen.
(Quelle: Radio Vatikan/Bistum Trier)




