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Bischof Voderholzer zweifelt an Verständigung mit Islam

 Regensburg 

Bischof Rudolf Voderholzer hat deutliche Zweifel an einer Verständigung zwischen Christen
und
Muslimen angemeldet. Der Islam sei eine „postchristliche Erscheinung, die mit dem
Anspruch auftritt, die Kerngehalte
des Christentums zu negieren“, sagte er.
Als Beispiele nannte er
den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes
in Jesus
Christus sowie die Erlösung durch dessen Kreuzestod.
„Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier eine
weitreichende
Integration des Islam als Christ für möglich halten“, erklärte Voderholzer.
Nicht allen, die sich Sorgen um die abendländisch-christliche Kultur machten, dürfe man von
vornherein
„alle möglichen pathologischen Phobien unterstellen“.
Die Welt der Gegenwart
sei zutiefst von christlichen Glaubensvorstellungen und den daraus
resultierenden Werten durchdrungen, ergänzte der vormalige Dogmatikprofessor, der seit
Januar 2013 Bischof
von Regensburg ist.
Diese Vorstellungen und Werte, so Voderholzer, seien „unser aller Sorge wahrlich wert“.
Das Abendland sei
keine statische Größe, sondern es sei gewachsen und habe dabei viele
Einflüsse
und Kulturen aufgenommen.
Es
sei aber auch nicht einfach die Summe unterschiedlicher Kulturen, sondern die Einflüsse
seien „christlich transformiert“,
betonte der Bischof.
(Quelle: KNA Informationsdienst Nr.5)