28. Januar 2012
Wachsender Anteil von Christen in Israel
Israel: Katholisch leben „auf Hebräisch“
Der Anteil der christlichen Gastarbeiter, Einwanderer und Flüchtlinge in Israel wächst. Und damit auch der
Bedarf an katholischen Sakramenten und katechetischer Bildung in einer Sprache, die all diese Gläubigen
verstehen.
Viele dieser Immigranten kommen aus Asien, Osteuropa und Afrika. Ihre Kinder lernen in Israels hebräisch-
sprachigen Schulen leider wenig über das Christentum.
In den lokalen katholischen Kirchengemeinden wird dagegen überwiegend Arabisch gesprochen; auch hier ist
die Pflege der christlichen Religion für die Immigranten wegen Sprachbarrieren nur eingeschränkt möglich –
ein Dilemma.
Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat sich des Problems angenommen:
„Katholisch leben, aber auf Hebräisch“ – so könnte man den Ansatz der Bildungsprojekte beschreiben,
die katholische Geistliche für die Kinder der Gastarbeiter und Immigranten organisieren.
(Quelle: Radio Vatikan)




