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Schriftenreihe  "Grüne Hefte"


Im Gründungsjahr 2000 wurde eine Schriftenreihe begonnen, die sich mit wichtigen Themen des religösen Lebens beschäftigt.

 

Wegen der Farbe des Einbands wurden die Schriften auch gern als "grüne Hefte" bezeichnet.
Da es Schriften nicht mehr in Dateiform gibt, sind sie derzeit nur als PDF-Scan verfügbar.

Heft 1    Robert Kramer
            > Vorbereitung auf das Osterfest

Heft 2    Wolfgang Graf Waldstein
            > Der Einzelne und die Gemeinschaft in der überlieferten Liturgie
Heft 3    Walter Lang
            > Die korrekte Zelebration des "Novus Ordo" - worauf Katholiken bestehen können

Heft 4    Robert Kramer
            > Hinführung zur Erstbeichte

Heft 5    Robert Kramer
            > Hinführung zur Erstkommunion

Heft 6    Walter Hoeres
            > Der Kampf gegen die Heilige Überlieferung

Heft 7    Walter Lang
            > Die Entfremdung von Kirche und Staat in Deutschland und die innerkirchliche Krise der Gegenwart

Heft 8    Joseph Schumacher
            > Warum die Frau in der katholischen Kirche nicht Amtsträger sein kann
Heft 9    Walter Lang
            > Christlicher Glaube und interreligiöse Kontakte

Heft 10  Michael Bothe
            > Die Geschichtlichkeit der Wunder im NT

Heft 11  Walter Lang
            > Lehr- und Hirtenamt, Dienstämter der Kirche

Heft 12  Ingeborg Zech
            > Der Mensch, ein Geschöpf Gottes, und die Unantastbarkeit seiner Würde

Heft 13  Robert Kramer
            > Die Engel, die ersten Geschöpfe Gottes

Heft 14  Norbert Clasen
            > Der Modernismus als "Sammelbecken aller Häresien" - Die Aktualität der Enzyklika "Pascendi" Pius X.

Heft 15  Inge M. Thürkauf
            > Die "höheren Welten" der Anthroposophie - Gendanken zu einem fragwürdigen Erkenntnispfad

Heft 16  Robert Kramer
            > Die Gabe Gottes, der Heilige Geist - Teil I

Heft 17  Walter Lang
            > Eine Messe ohne Wandlungsworte? Eine Antwort im Blick auf die Überlieferung

Heft 19  Alfred Häusler
            > Die Krise der Kirche, ihre Wurzeln und ihre Überwindung

Heft 20  Michael Wildfeuer
            > Treue zum Testament des Herrn: "für viele" oder "für alle"?

Heft 21  Ludwig Neidhardt  
            > Fragen zur biblischen Chronologie und Historizität: Brüder Jesu? Als die Zeit erfüllt war, die Zeit der Geburt Jesu.

Heft 22  Thomas Lintner
            > Magie, Gewalt und Satanismus bei Harry Potter

Heft 23  Robert Kramer
            > Mitfeier der stillen heiligen Messe

    

 
Zum Nachdenken

Die Geschichte der wundertätigen Medaille

 

Am Abend des 27. November 1830 kniet Schwester Katharina Labouré in der Kapelle der Barmherzigen 
Schwestern in Paris. Da vernimmt sie das feine Rauschen eines Seidenkleides - sie schaut auf und sieht 
die allerseligste Jungfrau, bedeckt mit einem weißschimmernden Schleier, der bis zu den Füßen reicht. 
Maria steht auf einer Halbkugel und zertritt eine Schlange.

Von den Händen der Gottesmutter gehen leuchtende Strahlen aus. Maria spricht:
“Siehe, diese Strahlen sind das Sinnbild der Gnaden, die ich über jene ausgieße, die mich darum bitten...“

Dann bildet sich um die Erscheinung ein ovaler Rahmen auf dem in Gold geschrieben steht:
"O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.“

Und Schwester Katharina hörte die Worte:
“Laß nach diesem Vorbild eine Medaille prägen. Alle, welche sie tragen, werden große Gnaden erlangen.
Die Gnaden werden überreich sein für jene, die sie mit Vertrauen tragen.“

Dann wendet sich das Bild und Katharina sieht den Buchstaben M von einem Kreuz überragt, das auf einem
Querbalken ruht, darunter das Herz Jesu von einer Dornenkrone umgeben, und das Herz Mariens von einem
Schwert durchbohrt. 
Zwölf Sterne umleuchten dieses Bild.

Auf Empfehlung von Erzbischof de Quelen wurde die Medaille erstmals geprägt.
Es ereigneten sich wunderbare Bekehrungen und Heilungen, und schon bald nannte sie das gläubige Volk
die Wundertätige Medaille.

Viele auffallende Bekehrungen und Krankenheilungen trugen schnell zur Verbreitung der Medaille bei.
Schwester Katharina Labouré lebte bis zum Tod am 31. Dezember 1876 verborgen im Kloster.
Niemand wußte, daß sie die Schwester der Erscheinungen war. Im Jahre 1947 wurde sie heiliggesprochen.
Ihr Leib ruht unversehrt in der Erscheinungskapelle in der Rue de Bac in Paris.

Die Erscheinung der Muttergottes in der Rue de Bac ist kirchlich anerkannt.
Tausende Pilger finden sich dort jährlich ein.

      O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen


Quelle: Fatima Aktion e.V.