Zum Nachdenken

Die Ereignisse zu Ostern 2019 auf Sri Lanka

Vor einem Jahr, am 21. April 2019 fanden Bombenanschläge in zwei katholischen Kirchen statt:
Im Pilgerort des hl. Antonius zu Colombo (der Hauptstadt Sri Lankas) und in der St.-Sebastianskirche zu Negombo.
Daneben wurde auch eine protestantische Kirche angegriffen sowie einige Hotels. Es gab mehr als 250 Tote, vor allem aber in den katholischen Kirchen. Sie sind Märtyrer für den heiligen Glauben und sind so auch unsere Fürsprecher im Himmel.

Sri Lanka ist eine Insel südlich von Indien. Das Land ist etwas kleiner als Bayern. Es gibt 21 Millionen Einwohner: 70% Buddhisten, 12% Hindus, 9% Muslime und 7% Christen. Die meisten der 1,5 Mio. Christen sind katholisch.
Im Jahr 1505 eroberten Portugiesen die Insel, gründeten die ersten Klöster und bauten viele Kirchen.
Die Kirche vom Pilgerort U. L. Frau zu Madhu wurde an der Stelle gebaut, wo im Jahr 1544 etwa 600 Katholiken wegen ihres Glaubens umgebracht wurden. Einige konnten fliehen und bauten dort später eine kleine Kapelle. Im Jahr 1870 wurde an dieser Stelle eine große Kirche errichtet.

Es gibt Hinweise, daß der heilige Apostel Thomas als Missionar auch auf Sri Lanka gewirkt hat. Trotz jahrhundertelanger Verfolgung gab es im Jahr 1796 noch 50.000 Katholiken auf Sri Lanka. Unter der britischen Verwaltung wurden wieder katholische Missionare zugelassen.
Der heilige Apostel Thomas ist beerdigt in der Kathedrale von Madras in Südindien.
Der hl. Thomas predigte zwischen 52 und 72 n. Chr. in Südindien und auf Sri Lanka.

Bis zum 16. Jahrhundert hatten die „Thomas-Christen“ keinen Kontakt mehr mit Rom und mit den Päpsten. Das änderte sich im 16. Jahrhundert, als die Portugiesen kamen. Die „Thomas-Christen“ hatten den katholischen Glauben rein bewahrt und akzeptierten die Führung durch den römischen Papst.
Die katholischen Bischöfe und Priester in Südindien gehören zum syro-malabarschen Ritus, den der hl. Apostel Thomas selbst nach Indien brachte.
Es gibt verschiedene katholische Riten, von denen der römisch-katholische Ritus der Größte ist. Der Papst steht über allen katholischen Riten als Haupt der Kirche.
Die Heiligen Messen im syro-malabarschen Ritus sind dem traditionellen römisch-katholischen Ritus sehr ähnlich. Die syro-malabarsche hl. Messe dauert länger, manchmal sogar stundenlang.

(Quelle: „Aus Liebe zu Jesus!“, 32. Jahrgang Nr.152, Zeitschrift von Providentia, 9100 Sint-Niklaas, Belgien)

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